Plagiarius zum 39. Mal

04.03.2015 11:24

Alle Jahre wieder wird der Plagiarius verliehen - ein Preis für besonders dreiste Produktimitation. So auch in diesem Jahr. Eigentlich schwer vorstellbar, wie unverschämt einige Produktpiraten (vor allem aus Fernost) vorgehen. Dies gilt übrigens nicht nur für Markenprodukte wie z.B. Adidas, Nike & Co., sondern auch schon für Artikel im Niedrigpreis-Segment, wie z.B. Werbeartikeln. Aber lesen Sie selbst:

 

Der aktuelle Negativ-Preis „Plagiarius" wurde traditionell auf der kürzlich stattgefundenen Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente" zum 39. Mal verliehen. Bereits seit 1977 vergibt die Aktion Plagiarius e.V. den gefürchteten Schmäh-Preis an Hersteller und Händler besonders dreister Nachahmungen. Ziel des Vereins ist es, die unseriösen Geschäftspraktiken von Produkt- und Markenpiraten aus aller Welt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Industrie, Politik sowie Verbraucher für die Problematik zu sensibilisieren. Trophäe ist ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase - als Symbol für die exorbitanten Profite, die die Nachahmer sprichwörtlich auf Kosten kreativer Designer und innovativer Hersteller erwirtschaften. Erfreulich ist, dass der hohe Bekanntheitsgrad des „Plagiarius" auch dieses Jahr wieder seine abschreckende Wirkung zeigte: Aus Angst vor öffentlicher Blamage haben einige der angeschriebenen Nachahmer Restbestände der Plagiate vom Markt genommen, Unterlassungserklärungen unterschrieben oder ihre Lieferanten preisgegeben.

Auch Opfer in der Werbeartikelbranche
Dass auch immer wieder Qualitätserzeugnisse aus den Reihen der Werbeartikelbranche im Fokus der Fälscher landen, zeigt auch die aktuelle Liste der „prämierten" Plagiate. Unter den „Auszeichnungen" befanden sich diesmal abgekupferte Produkte der auch im PSI Netzwerk als Mitglieder registrierten Unternehmen Gefu Küchenboss (Spiralschneider „Spirelli"), koziol »ideas for friends (Käsereibe „Kasimir" und Kuchenmesser „Coco") sowie Zweibrüder Optoelectronics (LED-Taschenlampe „LED LENSER P7.2"). Den 1. Preis für die dreisteste Kopie entfiel auf die Nachahmungen der Heißluftgebläse „HL 1610S" und „HG 2310 LCD" der Firma Steinel Vertrieb. Die Plagiarius-Preisträger 2014 und 2015 werden im Museum Plagiarius in Solingen präsentiert. www.plagiarius.com

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